Immobilientyp · Einfamilienhaus
Bewertung von Einfamilienhäusern
Beim Einfamilienhaus bestimmen Grundstück, Baujahr, Bauweise und Modernisierungsstand den Wert. Meist kommt das Sachwertverfahren zum Einsatz.
SachwertverfahrenWorauf es ankommt
Grundstück und Gebäude gemeinsam betrachtet
Der Wert eines Einfamilienhauses setzt sich aus dem Bodenwert des Grundstücks und dem Wert des Gebäudes zusammen. Lage, Grundstücksgröße und Zuschnitt bilden die Basis, darauf baut die Bewertung der baulichen Anlagen auf.
Bauweise, Baujahr und vor allem der Modernisierungsstand entscheiden über die Restnutzungsdauer und damit über den Gebäudewert. Energetische Sanierungen, neue Dächer oder Heizungen wirken werterhöhend, ein Instandhaltungsstau mindert den Wert.
Wertbildende Faktoren
Diese Merkmale prägen den Wert
Grundstück und Lage
Größe, Zuschnitt, Makro- und Mikrolage sowie der Bodenrichtwert bilden die Wertbasis.
Bauweise und Baujahr
Konstruktion, Bausubstanz und Baujahr bestimmen Qualität und Restnutzungsdauer.
Modernisierungsstand
Dach, Fenster, Heizung, Dämmung und energetischer Zustand wirken deutlich auf den Wert.
Wohnfläche und Grundriss
Größe, Raumaufteilung, Keller, Garage und Nutzbarkeit der Flächen.
Ausstattungsqualität
Materialien, Bäder, Böden und technische Ausstattung des Hauses.
Ablauf
So läuft die Bewertung ab
1
Erstgespräch
Klärung von Objekt, Anlass und dem passenden Gutachtenformat.
2
Unterlagen & Ortstermin
Sichtung der Dokumente und Besichtigung des Hauses.
3
Bewertung
Ermittlung des Werts über das Sachwertverfahren, ggf. ergänzt durch das Vergleichswertverfahren.
4
Übergabe & Erläuterung
Verständliche Erläuterung der Ergebnisse als Grundlage für Ihre Entscheidung.
Vorbereitung
Hilfreiche Unterlagen
Bau- und Grundstücksunterlagen bilden die Grundlage – fehlende Dokumente lassen sich meist über das Bauamt beschaffen.
- Grundbuchauszug
- Flurkarte / Lageplan
- Grundrisse und Baupläne
- Wohn- und Nutzflächenberechnung
- Baubeschreibung / Baujahr
- Nachweise zu Modernisierungen
- Energieausweis
Fragen
Häufige Fragen zur Hausbewertung
Welches Verfahren wird bei Häusern angewendet?
In der Regel das Sachwertverfahren aus Bodenwert und Gebäudewert. Liegen genügend Vergleichsobjekte vor, kann auch das Vergleichswertverfahren sinnvoll sein.
Wie wirkt sich eine Modernisierung aus?
Modernisierungen verlängern die Restnutzungsdauer und erhöhen den Gebäudewert. Umfang, Qualität und Zeitpunkt der Maßnahmen fließen in die Bewertung ein.
Zählt das Grundstück separat?
Ja. Der Bodenwert wird über den Bodenrichtwert und die Grundstücksmerkmale gesondert ermittelt und mit dem Gebäudewert zusammengeführt.
Brauche ich einen Energieausweis?
Ein Energieausweis ist hilfreich, da der energetische Zustand den Wert beeinflusst. Fehlt er, lässt er sich in der Regel nachträglich erstellen.
Welchen Wert hat Ihr Haus?
Im unverbindlichen Erstgespräch besprechen wir Ihr Objekt und den passenden Bewertungsweg.
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