Immobilientyp · Grundstück
Bewertung von Grundstücken
Beim Grundstück bestimmen Planungsrecht, Erschließung und Bodenrichtwert den Wert. Entscheidend ist vor allem, was und wie viel gebaut werden darf.
BodenrichtwertWorauf es ankommt
Was zählt, ist die Bebaubarkeit
Der Wert eines Grundstücks hängt entscheidend davon ab, ob und in welchem Umfang es bebaut werden darf. Bebauungsplan, Art und Maß der baulichen Nutzung sowie ein möglicher Bestandsschutz bilden den rechtlichen Rahmen.
Erschließung, Zuschnitt, Topografie und Bodenbeschaffenheit beeinflussen die Bebaubarkeit und damit den Wert zusätzlich. Der Bodenrichtwert dient als Ausgangspunkt und wird an die konkreten Merkmale des Grundstücks angepasst.
Wertbildende Faktoren
Diese Merkmale prägen den Wert
Planungsrecht und Bebaubarkeit
Bebauungsplan, Art und Maß der Nutzung sowie Geschossflächen- und Grundflächenzahl.
Erschließung
Anbindung an Straße, Wasser, Kanal und Energie – erschlossen oder noch zu erschließen.
Bodenrichtwert
Amtlicher Richtwert der Lage als Ausgangsbasis der Bewertung.
Zuschnitt und Lage
Größe, Form, Topografie und Ausrichtung des Grundstücks.
Bodenbeschaffenheit und Altlasten
Baugrund, Bewuchs und mögliche Altlasten beeinflussen Bebaubarkeit und Kosten.
Ablauf
So läuft die Bewertung ab
1
Erstgespräch
Klärung von Objekt, Anlass und dem passenden Gutachtenformat.
2
Unterlagen & Ortstermin
Sichtung der Dokumente und Begehung des Grundstücks.
3
Bewertung
Ermittlung des Werts über den Bodenwert und Vergleichspreise, angepasst an die Bebaubarkeit.
4
Übergabe & Erläuterung
Verständliche Erläuterung der Ergebnisse als Grundlage für Ihre Entscheidung.
Vorbereitung
Hilfreiche Unterlagen
Für Grundstücke sind vor allem die planungsrechtlichen Unterlagen wichtig – vieles erhalten Sie über die Gemeinde oder das Bauamt.
- Grundbuchauszug
- Flurkarte / amtlicher Lageplan
- Auszug aus dem Bebauungsplan
- Bauvoranfrage / Baugenehmigung (falls vorhanden)
- Erschließungsnachweise
- Bodenrichtwertauskunft
- ggf. Altlasten- / Baugrundgutachten
Fragen
Häufige Fragen zur Grundstücksbewertung
Was beeinflusst den Grundstükswert am stärksten?
Die Bebaubarkeit. Was und in welchem Umfang gebaut werden darf, bestimmt den Wert stärker als die reine Fläche.
Reicht der Bodenrichtwert für die Bewertung?
Der Bodenrichtwert ist ein Ausgangspunkt, aber kein fertiger Verkehrswert. Zuschnitt, Erschließung und Bebaubarkeit müssen individuell berücksichtigt werden.
Was gilt bei unbebaubaren oder bebauten Grundstücken?
Auch Garten-, Bestands- oder Restgrundstücke lassen sich bewerten. Das Verfahren wird an die jeweilige Situation angepasst.
Spielen Altlasten eine Rolle?
Ja. Vermutete oder bekannte Altlasten können den Wert erheblich mindern und werden, soweit bekannt, berücksichtigt.
Welchen Wert hat Ihr Grundstück?
Im unverbindlichen Erstgespräch besprechen wir Ihr Objekt und den passenden Bewertungsweg.
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